Seit gut tausend Jahren sind
Jakobuspilger unterwegs auf Wegen, deren Ziel Santiago de
Compostela in Nordspanien ist. Dort, wo der Apostel Jakobus
der Ältere begraben liegt.
Die Pilger des Mittelalters zogen von Ort zu Ort, erhielten
ein einfaches Essen und eine Übernachtungsmöglichkeit und
besuchten die Wallfahrtsorte am Weg.
In den letzten beiden Jahrzehnten erlebte die Pilgerschaft
einen ungeahnten Aufschwung. Ein Netz von Jakobswegen legte
sich wieder über Mitteleuropa. Einer dieser Wege beginnt an
der deutsch-tschechischen Grenze bei Tillyschanz und führt
nach Rothenburg o.d.Tauber in Mittelfranken.
Der Apostel Jakob
Der heutige Jakobuspilger ist unterwegs, um Abstand zum Alltag
zu bekommen. Wer auf seine innere Stimme hört, wird sich bewusst,
dass er auf der Erde keine "bleibende Statt"
hat. Um diesen Gedanken zu vertiefen, laden die am Weg
liegenden Gemeinden zur Begegnung mit den Menschen und
Kirchen, mit der Kultur und der Landschaft ein.
Der Fränkisch-Schwäbische Weg
Von Würzburg über Ochsenfurt
kommend, führt der Weg von Rothenburg über die Hohenloher
Ebene zur kleinen Jakobskirche in Schainbach, Gde. Wallhausen
und von dort weiter nach Crailsheim ....
Jakobuskirche in Schainbach
Eine detaillierte Wegbeschreibung mit
Übernachtungsverzeichnis erhalten Sie hier: